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Woran denkt Ihr spontan, wenn Ihr jemandem von Schottland erzählen solltet? Genau: an viel Grün, hügelige Landschaften, Dudelsacktradition, Schottenröcke, Loch Ness, Pubs, die Highlands oder auch an spektakuläre Filme wie Outlander, Braveheart, The Da Vinci Code oder Harry Potter? Das alles steht für Schottland wie die Queen für das Vereinigte Königreich. Die meisten Reisenden erkunden Schottland mit dem Auto oder Motorrad, denn das Land ist ein ideales Ziel für einen coolen Roadtrip. Doch es geht auch anders!

Schottlands Süden ist ein wunderschönes Revier zum Radfahren

Schottlands Landschaft ist so vielfältig und ebenso abwechslungsreich sind die Möglichkeiten für eine Fahrradtour. Man kann zum Beispiel kleinere Tagesausflüge von Edinburgh oder Glasgow unternehmen und ein paar Stunden lang per Rad die Gegend erkunden, man kann von Insel zu Insel „hüpfen“ oder sich mit dem Mountainbike in die bergigen Highlands wagen. Außerdem gibt es auch viele ruhige und komplett autofreie Wege, was besonders für Familien mit Kindern toll ist und es findet sich immer ein schönes Plätzchen für eine Picknickpause. Die Organisiation National Cycle Network hat in ganz Großbritannien über 3.000 Kilometer Radrouten- und Wege auf Landstraßen und Fahrradwegen ausgearbeitet, wovon 800 Kilometer verkehrsfrei sind und durch Wälder und an Flüssen entlang führen. Es ist wirklich für jede Vorliebe etwas dabei.

Schottlands Süden für Jedermann

Speziell der Südwesten ist eine Region, die man super auf einer Fahrradreise erkunden kann. Nicht unbedingt nur für den gemütlichen Sonntagsfahrer, auch wer die Herausforderung und Abwechslung mag, sollte diese Gegend auf zwei Rädern entdecken, frische Luft und sportliche Betätigung gibt es gratis dazu. Die Landschaft Dumfries & Galloway im Süden Schottlands gehört nämlich zu den eher flacheren Teilen des Landes und ist von Edinburgh in nur einer Stunde mit dem Zug oder von Newcastle in zweieinhalb Autostunden erreichbar. Weite grüne Landschaften, leichte, mit wunderschönem Heidekraut bewachsene Hügel und eine sehr schöne Küste mit Blick über das Meer machen Dumfries & Galloway zu einem tollen Fahrradspot. Und das, obwohl viele Touristen Schottland als Fahrradreisen-Destination vermutlich noch gar nicht auf dem Zettel haben. Probiert es aus! Und Abwechslung ist auf jeden Fall vorhanden: Ihr fahrt auf Landstraßen genauso wie durch Wälder oder entlang der Küste. Dort könnt Ihr dann zum Beispiel auch mal einen fahrradfreien Tag einlegen und segeln oder windsurfen. Ja, auch das geht alles in Schottland!

Pittoreske Ruinen wie diese findet man in Schottland oft entlang der Wege

Abseits der Küste in Richtung des Landesinneren führt Euch unsere Radreise zum Beispiel in das Örtchen New Galloway, wo es schon etwas hügeliger als an der Küste zugeht und sich Berge, Täler und Flüsse abwechseln. Wenn Ihr in der Gegend seid, ist ein Besuch im Galloway Forest Park unbedingt zu empfehlen: ein großer Nationalpark mit vielen Wanderwegen, Wildgehegen und Flüssen, für den man locker einen Tag einplanen kann. Und es lohnt sich bis zum Einbruch der Dunkelheit zu bleiben, denn die Gegend ist eine von weltweit 50 klassifizierten Lichtschutzgebieten, ein sogenannter International Dark Sky Park. Das bedeutet, dass hier aufgrund nur sehr geringer Luftverschmutzung der Sternenhimmel besonders klar zu sehen ist. Der perfekte Ort für Romantiker und Hobby-Astronomen! Und wer fährt nicht gerne in guter Luft Fahrrad und ist den ganzen Tag draußen?

Oder auch: Highlands & Charity

Für geübte Mountainbiker ist dagegen der Cairngorms National Park mit Fun Park und Downhill-Trail ein ideales Terrain. Der Park in den schottischen Highlands ist selbst für Profis echt noch eine Herausforderung, da den Radler neben Wäldern und Feldern auch Steinpisten erwarten. Das muss man kennen und können.

Darüber hinaus gibt es in Schottland auch einige Volksradtouren, um Spenden für einen guten Zweck zu sammeln. Eine solche Radtour findet beispielsweise am dritten Samstag im Juni statt und führt von Edinburgh bis nach St. Andrews. Am letzten Sonntag im August kann man sich der „Pedal for Scotland“-Tour von Glasgow nach Edinburgh anschließen.

Passendes Wetter zum Fahrradfahren: nicht zu warm und nicht zu kalt

Voraussetzung fürs Fahrradfahren generell ist natürlich, dass das Wetter mitspielt und da werdet ihr im Süden auf jeden Fall gute Karten haben. Von Frühjahr bis Oktober sind die Temperaturen mild und fahrradtauglich, in den Sommermonaten ist es natürlich wie überall am wärmsten. Doch es schadet nicht, eine leichte Regenjacke für den worst case einzupacken, aber wer das hier liest, weiß sicher, dass Schottland nicht an Spanien grenzt und gerät bei einer vorbeiziehenden Wolke nicht in Panik ;-). Übrigens kann man sich in Schottland in größeren Orten in Fahrradgeschäften überall Räder mieten, allerdings empfehlen wir eine Reservierung vorab, da möglicherweise spontan nicht immer das neueste Modell vor Ort ist.

Schottland ist also auf jeden Fall eine Fahrradreise wert und kann sich auch super mit einem Städtetrip nach Edinburgh verbinden lassen. Die Landschaft ist mehr als beeindruckend und die Farbe Grün steht ganz sicher nicht ohne Grund für Ruhe und Harmonie. Ein Tipp zu Fahrradreisen in Schottland noch: auch hier gilt Linksverkehr. Sogar für Radfahrer.

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