Polarlichter kann man nur in den Jahreszeiten sehen, in denen es - anders als in den hellen Sommernächten - nachts dunkel ist, also in Nordeuropa etwa von Ende August bis Anfang April.
Diese Voraussetzungen müssen erfüllt sein, um Polarlichter zu sehen:
Ein paar Voraussetzungen müssen darüberhinaus erfüllt sein, damit Ihr das Naturphänomen beobachten könnt: Erstens muss der Himmel klar sein, damit Ihr überhaupt etwas sehen könnt. Außerdem muss die Sonne ausreichend große Mengen an geladenen Partikeln in Richtung Erde schicken (Stichwort Sonnenwinde), damit die Gasmoleküle in der Atmosphäre zu leuchten beginnen. Grundsätzlich, so sagt die Forschung, wird die Sonne auch im Winter 2026/27 noch in einer besonders aktiven Phase sein. Der “Aktivitätszyklus” der Sonne erreicht etwa alle elf Jahre einen Peak, und der wurde im vergangenen Winter gerade erst erreicht. Der Winter 2026/27 ist also immer noch eine besonders gute Gelegenheit, um eine Polarlichtreise zu erleben. Aber an welchen Tagen und zu welcher Uhrzeit die Sonnenwinde die Atmosphäre in den polaren Regionen der Erde zum leuchten bringt, wann genau und wo also Polarlichter entstehen, das lässt sich nur kurzfristig abschätzen.
Auch im Herbst kann man Polarlichter beobachten
Am besten sieht man Polarlichter in einer möglichst dunklen Umgebung, deswegen sind September und Oktober, wenn noch kein Schnee liegt, besonders gut geeignet. Aber dann erlebt man den nordischen Winter natürlich nicht, was aufgrund der noch eher milden Temperaturen allerdings auch als Vorteil gesehen werden kann.
Egal, ob Ihr im Oktober oder Februar reist: wir empfehlen mindestens einen Aufenthalt von drei Tagen am und jenseits des Polarkreises für Polarlichtbeobachtungen, damit man mehrere Chancen hat, falls der Himmel einmal bewölkt ist.